Evangelische Kirche in Essen
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MOBILE INTEGRATIONSDIENSTE (MID)

im Kindergarten

Wohnortnahe Integration von Kindern mit Behinderungen in Kindergärten und Kindertagesstätten in Essen.

Durch die UN-Konvention aus dem Jahr 2009 wurden die Rechte von Eltern gestärkt, ihr Kind in einer wohnortnahen Kita anzumelden, unabhängig von der Gruppenform. Auch das Kinderbildungsgesetz KiBiz hat Gültigkeit. Zusammen mit den Richtlinien zur Förderung von Inklusion FInK des Landschaftsverbands Rheinland wurde ab dem Kita-Jahr 2014/2015 ein neues Fördersystem geschaffen. Ziel soll es sein, dass jedes Kind mit Behinderung jede Kita besuchen kann.

Seit vielen Jahren bietet die Aktion Menschenstadt im Rahmen der Eingliederungshilfe eine flexible Form der Integration in Kindergärten und Kindertagesstätten an. Mit der Möglichkeit der wohnortnahen Einzelintegration wird der Anspruch auf inklusive Bildung im Elementarbereich verwirklicht. Diese Form der Integration besteht als Wahlmöglichkeit neben den heilpädagogischen und integrativen Gruppen der Kindertagesstätten. Kinder mit Behinderungen müssen von Anfang an dazu gehören. Der Besuch der wohnortnahen Kindertagesstätte fördert Normalität, hilft Berührungsängste abzubauen und verringert die Gefahren früher Ausgrenzung.

Wer kann die Hilfe in Anspruch nehmen?

Anspruch auf diese Hilfen haben Kinder, die von einer Behinderung bedroht oder wesentlich behindert sind und nach Ansicht von Fachkräften ohne zusätzliche Hilfen nicht hinreichend im Kindergarten oder in der Tagesstätte gefördert werden können.

Kind mit Assistenzkraft

Welche Aufgaben kann eine Integrationskraft übernehmen?

Die Integrationskräfte sind in erster Linie Assistenten des Kindes. Sie fördern die Kontaktaufnahme und das gemeinsame Spiel mit anderen Kindern. Außerdem begleiten sie das Kind zu ambulanten Therapeuten und/oder in Frühförderstellen. Die Integrationskräfte der Aktion Menschenstadt sind in der Regel keine pädagogischen Fachkräfte: Sie sind aber eingebunden in das pädagogische Team im Kindergarten. Daneben werden sie von Fachkräften angeleitet und erhalten regelmäßige Fortbildungen und Team-Gespräche in der Aktion Menschenstadt.

Wie kann ich eine Integrationskraft beantragen?

Im Bereich Kita ist Ansprechpartner das Amt für Soziales und Wohnen, welches den Bedarf feststellt. Beim Amt für Soziales und Wohnen können Sie die Kostenübernahme für die Integrationsassistenz beantragen. Hierzu ist neben einem ärztlichen Gutachten ein Bericht des Kindergartens notwendig.

Wir beraten und unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung. Gerne können wir auch ein gemeinsames Gespräch mit dem Kindergarten vereinbaren.

Bei Hilfen im Kindergarten werden die Einkommensverhältnisse der Eltern nicht berücksichtigt.

Ansprechpartner:

Martina Krull, Tel: 0201 / 2205 156
E-Mail: Martina.Krull@evkirche-essen.de

 

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