Evangelische Kirche in Essen
Logo der Aktion Menschenstadtklick führt zur Startseite zurückTeilnehmer stehen mit aufgespannten Schirmen mit dem Schriftzug Inklusion vor der VHS

FACHTAGUNGEN

5. Fachtagung für Menschen mit Behinderung
in der Volkshochschule Essen


2014 war die 5. Essener Fachtagung für Menschen mit Lernschwierigkeiten in der VHS.

Die Tagung wurde von rund 160 Menschen besucht.
Es haben fast 30 Moderatorinnen und Moderatoren und viele Unterstützerinnen und Unterstützer mitgemacht.
Auch die gelben Engel haben wieder eine tolle Arbeit gemacht.
Einige Arbeitsgruppen hatten sich Gäste eingeladen.
Die Tagung hat vielen gut gefallen.


Hier gibt es ein paar Rückmeldungen von Teilnehmerinnen:

Monika Dettmer hat über die Fachtagung gesagt:
„Für mich war es interessant, weil es die erste Fachtagung für mich war. Ich war immer zu früh da.“

Nicole Holtmann:
„Es war für mich die erste Fachtagung. Ich fand das interessant. Ich würde das noch mal machen.“

Silke Walendzik:
„Die letzte Fachtagung fand ich besser, aber diese war okay.“

Kerstin Chucher:
„Ich war bei der Eva Caesar und es hat mir gut gefallen. Auch den Stefan von Mensch zuerst fand ich nett und am zweiten Tag die Leute von der EVAG.“

Ein Thema war Arbeit auf dem 1. Arbeitsmarkt.

Das war eine tolle Gruppe.
Wir haben uns Gäste eingeladen: vom IFD, der Arbeitsagentur, einen Anwalt für Sozialrecht und den Pressesprecher der AFB Groupe Europe und Herrn Schöler von der Neuen Arbeit Essen.
Es wurde heiß diskutiert und viel gearbeitet.

Die 4 wichtigsten Forderungen der Arbeits-Gruppe waren:

  1. Wir wollen in die Gesellschaft integriert werden!
  2. Wir wollen eine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt – nicht nur auf Zeit!
  3. Wir wollen von Kollegen und Arbeitgebern ERNST genommen werden!
  4. Wir wollen für Menschen mit Lernschwierigkeiten Bildungsangebote und Trainings-Maßnahmen!

Meine Eindrücke in der Arbeitsgruppe: „Ich will arbeiten auf dem erst dem Arbeitsmarkt “

Aus Sicht der Moderatorin Julia Reichenberger:

"Ich habe festgestellt, dass viele Teilnehmer schon Erfahrungen mit dem 1. Arbeitsmarkt in verschiedenen Bereichen gemacht haben.
Sie haben z.B. im Kindergarten gearbeitet.
Mir ist aufgefallen, dass viele Teilnehmer sich von den zuständigen Mitarbeitern der Agentur für Arbeit nicht richtig verstanden gefühlt haben.
Sie haben oft nur die Wahl zwischen Arbeitslosigkeit und der Arbeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
Die betroffenen Teilnehmer bekommen oft keine Chance ein Praktikum in ihrem Traumjob machen zu können.
Da sie dort durch eigene schlechte Erfahrungen enttäuscht werden könnten.
Dabei wird übersehen, dass man auch aus schlechten Erfahrungen lernen kann.
Das gehört aber bei jedem Menschen zum Leben dazu. Für Menschen mit Lernschwäche ist es besonders schwierig, sich die Unterstützung zur Arbeitsuche, z. B. durch Familie oder Betreuer zu organisieren.
Ich hoffe, dass die Teilnehmer weiter so hartnäckig um eine Arbeit auf dem 1. Arbeitsmarkt kämpfen und die Arbeitgeber mehr Bereitschaft zeigen, Menschen mit Lernschwäche einzustellen.
Oder ihnen ein Praktikum zu ermöglichen, um eine Arbeit ausprobieren zu können."


Anja Dowidat:
"Erstmal fand ich es sehr schade, dass der Workshop, in dem ich Moderatorin sein sollte, nicht stattfand.
Trotzdem konnte ich dann zumindest als Teilnehmerin noch an der Fachtagung teilnehmen.
Das fand ich schon mal gut.
So habe ich den Bildungsurlaub trotzdem nutzen können.
Der Workshop Schreibwerkstatt an dem ich dann teilgenommen habe, fand ich interessant.
In dem Workshop gab es auch einige Leute, die ich schon kannte.
Und auch Leute, die ich dort neu kennengelernt habe.
Auch fand ich es schön, dass man sich in den Pausen auch mit anderen Teilnehmern austauschen konnte."

 

DOWNLOAD (PDF)
» FLYER Fachtagung 2014
» PLAKAT Fachtagung 2014

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